Gesundheid

Gemüsechips, gesund oder nicht?

Der aktuelle Ratschlag des niederländischen Gesundheitsrates lautet, 250 Gramm Gemüse pro Tag zu essen. Für die große Mehrheit der Niederländer ist dies jedoch schwer zu erreichen. Die Hersteller reagieren darauf und bringen immer mehr Gemüsesorten auf den Markt. Denken Sie an Blumenkohlreis, Zucchini oder einen Pizzaboden aus roter Bete. Ein weiteres Produkt, das Sie heutzutage vorbeiziehen sehen, sind Gemüsechips. Ich habe mich gefragt, ob diese gesund sind.

Methode der Vorbereitung
Gemüsechips können im Geschäft abgeholt werden. Sie können es aber auch selbst machen. Sie können Chips aus Rüben, Süßkartoffeln, Karotten, Pastinaken oder Grünkohl herstellen. Schneiden Sie dazu das Gemüse in dünne Scheiben; je dünner, desto besser. Sie können wählen, das Gemüse 3 Minuten bei 180 Grad Celsius zu braten. Oder bestreuen Sie sie mit Öl und backen Sie sie im Ofen bei 180 Grad 15 bis 20 Minuten. Die Ofenvariante ist natürlich die schlankere Variante.

Einfluss der Vorbereitung
Was mir bei mehreren Rezepten auffällt, die online zu finden sind, ist, dass die Chips fast immer mit Meersalz bestreut sind. Vielleicht gut für den Geschmack, aber auf diese Weise bekommt man schnell zu viel Salz. Leider ist das nicht sehr gesund. Gemüse liefert wichtige Nährstoffe, wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Die Art der Zubereitung hat einen Einfluss darauf, wie viel Nährstoffe der Körper daraus aufnimmt. Beispielsweise verliert Gemüse beim Kochen 20-50% seiner Vitamine und Mineralien[1]. Beim Braten und Braten in der Pfanne wird das Produkt selbst in der Regel nicht über 100°C erhitzt. Da bei der Zubereitung kein Wasser verwendet wird, treten keine Vitamine aus. Nach Ansicht der Forscher sind die Antioxidantien in den verschiedenen Gemüsesorten in den frittierten Versionen besser konserviert als in gekochtem Gemüse. Bei bestimmten Gemüsesorten ist zu beobachten, dass der Nährwert durch Erhitzen in nativem Olivenöl extra sogar noch zunimmt.

Gemüse behält daher mehr Nährstoffe, wenn es gebraten statt gekocht wird. Dies liegt jedoch daran, dass das Gemüse nicht wärmer als 100 Grad Celsius wird. Besonders Vitamin B1, B11 und Vitamin C sind empfindlich gegenüber hohen Temperaturen. Bei einer Erhitzung über 100 Grad, wie z.B. bei der Zubereitung des Chips-Gemüses, gehen diese Vitamine teilweise verloren. Bei Vitamin B11 sogar bis zu 80%[2]! Bei Erwärmung auf höhere Temperaturen können auch gesundheitsschädliche Stoffe auftreten. Und vergessen Sie nicht: Wenn Sie Gemüse braten, nimmt es Öl oder Fett auf. Im Vergleich zu gekochtem oder rohem Gemüse enthalten die Chips daher mehr Kalorien und weniger Mikronährstoffe[3].

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